Sonntag, 26. März 2017

Blog roll mal anders

Heute habe ich leider kein Foto für euch  Aber einen Link. 

Vor einiger Zeit fragte mich Martina von Jolinas Welt  ob ich nicht Lust hätte ihr einige Fragen zu beantworten. Hintergrund ist, dass es auf vielen Blogs keine Blogroll mehr gibt über die man zu neuen und interessanten Blogs gelangt. Das möchte Martina mit ihrer neuen Reihe ändern. 

Ich habe ihr sehr gerne rede und Antwort gestanden, denn über ihren Blog bin ich schon auf viele andere u.a. zum Thema Leben mit Behinderung gestolpert.  

Heute findet ihr also bei Jolinas Welt  meine kleine Geschichte zu meinem Blog und wie es zu all dem kam. 

Eure Micha 

Donnerstag, 23. März 2017

Flying Geese - mein Einstieg in die Foundation Paper Piecing Technik

Über den Quiltalong bin ich auf die Workshops bei Dorthe gestossen und entdeckte dort einen zum Thema Foundation Paper Piecing. Nähen auf Papier! Das fand ich immer schon so toll und faszinierend, dass es schon lange auf meiner To-Sew Liste stand. Aber ich war einfach zu faul mir diese Technik selbst anzueignen. Ein Segen, denn der Workshop bei Dorthe hat soviel Spaß gemacht. 

Wir waren eine tolle kleine Runde und es wurde neben dem nähen auch viel gelacht und der Auftrenner machte immer wieder seine Runde. 

FPP ist keine Technik mit der man mal eben etwas näht. Es ist aufwendig und ich finde man könnte es fast schon als Nähsport bezeichnen. Ein paar cm nähen, dann aufstehen und die Nahtzugabe kürzen, dann bügeln und dann wieder ab an die Nähmaschine und das nächste Stück annähen. Aber es hat auch was meditatives. Vielleicht nicht für jeden etwas, aber mir gefällt es. 

Aus den einzelnen Teilen ist ein Kissen für mich entstanden:


Im Workshop habe ich nur die beiden mittleren Flying Geese geschafft. Die äußeren habe ich dann zu Hause weitergemacht und die Umrandungen ebenfalls. 


Das für mich tolle an dieser Technik ist die akkurate Nähweise. Man kann gar nicht wirklich anders als perfekte Nähe zu machen, da man einfach nur den Linien auf dem Papier folgen muss. Die Stoffstücke müssen nicht akkurat zugeschnitten werden. Viel einfacher also, als beim Jahresquilt, wo das zuschneiden meine absolute Herausforderung ist. 


Nachdem ich das Kissentop fertig hatte, lag es erst einmal hier rum, denn ich wusste nicht so ganz wie ich es quilten soll. Einfach quer drüber fand ich viel zu schade, denn ich wollte dass die Flying Geese im Vordergrund stehen. Nach einem Hilferuf auf Instagram bekam ich dann den Tipp nur die Dreiecke zu quilten. Puhhh... da bedarfte es noch einiges an guten zureden - ganz lieben Dank nochmal dafür - dass ich das auch umsetze. 

Jetzt bin ich echt dankbar für die tollen Überzeugungskünste. Ich finde es toll. 


Ich muss auch zugeben, dass es gar nicht so schlimm war mit dem quilten wie ich gedacht habe. Einfach nur mit dem meditativen nähen weiter machen, dann wird das schon. 

Für die Rückseite musste ich ein wenig improvisieren, denn mein grauer Stoff reichte leider nicht mehr aus. Aber ich hatte schon bei Quilts gesehen, dass es ein ganzen tollen Effekt hat, wenn man einfach nochmal einen Streifen des Stoffes von der Vorderseite auf der Rückseite einbaut. Gedacht - getan. 


Ich liebe mein neues Kissen und ich habe direkt das nächste Projekt begonnen: Tischsets mit FPP Flying Geese. Aber zum zeigen fehlt noch das Binding. Auch so eine Sache vor der ich wirklich Respekt habe. 

Mein Kissen wandert jetzt erst einmal zu RUMS. 

Eure Micha

Verlinkt bei: RUMS, Tophill-Kissenparty

Dienstag, 21. März 2017

Rope Bowl - next one

Ich werde Sabine wohl ewig dankbar sein für diesen Virus sein, denn es rettet mich im Moment aus jeder Geschenkfrage. So auch bei einer ganz lieben Nachbarin meiner Eltern zu der wir ein eher familiäres Verhältnis haben. Sie wurde im Januar stolze 90 Jahre alt und hat natürlich alles was sie braucht. Sprich: Geschenk kaufen macht keinen Sinn. Aber sie hat selber viel genäht und freut sich immer wieder, wenn meine Mum ihr meine genähten Sachen auf meinem Blog zeigt. 

Also dachte ich mir: eine selbstgenähte Schale besitzt sie bestimmt noch nicht und sie wird mir nicht glauben dass sie genäht ist. 
Dann mal ran an die Schnur!


12m später war sie fertig. In zarten blau und grün Tönen. Denn genau aus diesen Stoffen habe ich ein Patchwork-Herz nach der Anleitung von Gesine genäht. 


So langsam wird sie auch immer runder die Schüssel. Übung macht halt auch hier den Meister. 


Diese kleinen Mug Rugs sind aber auch wirklich ein Virus. Ich muss dringend noch welche nähen, denn sie sind ebenfalls das perfekte Geschenk oder Mitbringsel. 



Damit das kleine Herz in der Schale nicht versinkt, gab es noch gekauftes und leckeres Beiwerk:


Das Geschenk ist sehr gut angekommen und natürlich hat sie mir erst nicht glauben können, dass die Schale selbstgenäht ist. *grins* das liebe ich einfach an diesem Hobby: man kann damit staunen verschenken!

Eure Micha

Schnittmuster: Rope Bowl nach dem Tutorial von Contadina
                       Mug Rug nach der Anleitung von Alle an Me Design

Donnerstag, 16. März 2017

Broken Dishes . mein Jahresquilt

Schon ist der März da und mit dem Block Broken Dishes ist schon 1/4 des Blöcke fertig. Ich bin immer noch vollkommen fasziniert wie leicht das ist, wenn man weiß wie es geht. Es kam mir immer wie Zauberei vor so einen Quilt zu nähen. Nun weiß ich wie man zaubert und bin vollkommen hin und weg von den ganzen Möglichkeiten. Das stellt mich aber auch immer wieder vor die Herausforderung wie der Block denn nun aussehen soll. Zum einen welche Stoffe ich nehme und dann noch wie ich die einzelnen Teile zusammen stelle, damit sie wirken. 

Die Stoffauswahl fiel mir diesmal sehr schwer. Irgendwie war dann doch nicht das richtige dabei, aber ich wollte mir nicht nochmal neue Stoffe ordern. So ist der Block farblich dem vorherigen sehr ähnlich geworden, aber ich finde ihn toll. 

Mein Plan ist ja, dass ich aus jedem Monat einen Stoff mit in den Folgemonat nehme. Im Februar war ich dann schon sehr rotlastig, da ich dem März vorweg gegriffen habe. Aber genau das rot musste im März dabei sein. Für April nehme ich dann den Hintergrundstoff mit. Man sieht es kaum, aber zwischen den Kreuzen ist es ein Hauch rosa und der April wird bei mir rosa/pink. 


Ganz toll finde ich wirklich, dass man so viele Hintergrundinformationen auf den verschiedenen Blogs zur Verfügung gestellt bekommt. Die Techniken werden einfach und verständlich erklärt und laden ein zum ausprobieren.

Ich hatte schon ein wenig Bammel (mal wieder), dass meine Ecken nicht aufeinander passen. Ich bin da ja der Meister im nicht so genau zuschneiden. Das rächt sich ganz schnell, wenn man wie bei diesem Block nur ein ganz klein wenig begradigen muss. Es hat aber recht gut geklappt. Noch nicht perfekt, aber für den 3. Block schon echt gut, wie ich finde. 


Die andere Ecke ist auch so geworden:


Alle drei nebeneinander bilden dann schonmal die erste Reihe: 


Zumindest nach der derzeitigen Planung. 


So ganz nebenbei freue ich mich, dass ich endlich den Boden für schöne Bilder nutzen kann. Wir waren Karneval ganz fleissig und haben unser Wohnzimmer renoviert. Komplett mit Tapeten runter, Tapeten rauf, streichen und Rosenmontag neues Laminat verlegt. Das seht ihr oben auf den Bildern. Es ist ein ganz anderes Wohngefühl mit dem hellen Boden. Jetzt fehlen noch die neuen Möbel für die eine Seite. Da suchen wir noch....

Eure Micha

Verlinkt bei: RUMS, 6 Köpfe 12 Blöcke

Donnerstag, 23. Februar 2017

Churn Dash - mein Jahresquilt

Wie immer bin ich auch urz vor Monatsende mit meinem Februar Block fertig geworden. Nachdem ich im Januar festgestellt habe, dass meine Stoffe nicht ausreichend Kontrast boten, war ich doch noch mal ein wenig shoppen. Ich finde es so genial, dass ich 4 Stoffläden habe in meiner Umgebung die alle unterschiedliche Schwerpunkte haben. So bin ich für (fast) alles gerüstet. Bei Claudia von Karo und Streifen habe ich mich auf die wundervollen Patchworkstoffe gestürzt und meinen Bestand ein wenig aufgemöbelt. 

So sah dann die neue Farbauswahl für dem Churn Dash aus: 


Der Stoff oben links ist der aus dem Vormonat. Mal sehen welcher dann in den März mitgenommen wird. 

Dann wurde gemalt. Diesmal wollte ich das Muster mehr hervor heben wie im letzten Monat. Also mussten die Ecken dunkel werden. 


So isser dann geworden mein Churn Dash. Ich finde ihn echt schön. 


Spannend finde ich ja auch, wie man durch anderes kombinieren der einzelnen Teile ein vollkommen anderes Bild erhält. Ich probiere vorher immer einiges durch, mache ein Bild von jeder Version und entscheide mich dann erst. 

Das wäre es gewesen wenn alle Teile um 180° gedreht wären. Man merkt ganz deutlich, dass das dominante Rot alle Blicke auf sich zieht und das eigentlich Muster dahinter verschwindet. Zumindest sehe ich das so. Vielleicht habt ihr auch eine andere Wahrnehmung?



Ich bin bei der anderen Version geblieben und finde beide Blöcke nebeneinander schon wirklich spannend.Ob ich mich nun schon ein wenig eingefunden habe in das Thema der woran es auch immer liegt: ich finde den Februar Block ziemlich einfach und schnell genäht. 



Ich habe schon Gerüchte gehört, dass es im nächsten Monat mehr zu schnibbeln gibt. Oha... ich bin gespannt. Wie sehr mich der Patchwork-Virus überfallen hat kann ich euch demnächst zeigen. Ich habe vorletzten Samstag einen Foundation Paper Piecing (Nähen auf Papier) Workshop bei Dorthe gemacht und ein ganz tolles Kissen gezaubert. Das muss nur noch gequiltet werden, dann kann ich euch das auch zeigen. Gestern habe ich dann schon das nächste Projekt mit der Technik genäht. Ich würde mal behaupten ich bin infiziert auf ganzer Linie!

Eure Micha

Schnittmuster: Churn Dash nach der Anleitung von Nadra/Ellis and Higgs
Verlinkt bei: RUMS und der Churn Dash Sammlung

Dienstag, 21. Februar 2017

Rope Bowl und Mug Rug - das perfekte Geschenk

Die beiden Viren, die sich im Moment verbreiten ist wohl der Jahresquilt von 6 Köpfe 12 Blöcke und die Rope-Bowl. Dementsprechend sind neben Inch-Linealen auch die Seilvorräte in den Geschäften sehr geschrumpft. Und da ich bekannt dafür bin, dass ich keinen Virus an mir vorbei ziehen lassen. (Leider auch selten die, die mich auf die Couch werfen), habe ich nicht nur endlich mit dem Patchworken angefangen, sondern auch das perfekte Mitbringesel-Gschenk: eine Rope Bowl gefunden. 


Ohje, Sabine was hast du da nur angerichtet? Für alle noch nicht informierten: Sabine aka Contadina hat auf ihrem Blog ein kleines Tutorial veröffentlicht wie man diese wunderbaren kleinen Körbchen selber machen kann. Ich kann nur sagen: es ist so einfach und macht dabei noch eine Menge Spaß. Wer jetzt noch Ideen braucht, der findet bei ihr auch direkt dazu die passende Linkparty. Da gibt es aber nicht nur Schüsseln. Man kann auch Untersetzer daraus zaubern oder ovale Körbchen oder.... 

ich habe erst einmal rund angefangen. 


Die Rope-Bowl ist für meine Freundin noch zu Weihnachten gewesen. Da wir uns aber erst im neuen Jahr gesehen habe, gab´s die Schüssel noch mal eben schnell genäht dazu. 


Man glaubt es kaum, aber das sind 12 m Seil! Ich habe meines, nachdem ich einige Tipps bei Insta durchgelesen habe, bei Re*l gekauft. Es hat einen stabilen Kern, der das Körbchen ebenfalls stabil macht. Beim nächsten Körbchen habe ich dann meine Stichbreite noch ein wenig breiter gemacht. Sabine empfiehlt 5, ich habe 6 genommen. Allerdings verfügt nicht jede Nähmaschine über eine so große Stichbreite. 

Damit es schön bunt wird, geht es jetzt auch endlich meinen Resten an den Kragen. Naja, wenn es danach geht, müsste ich 100te von Körbchen nähen bis ich da mal Grund sehe. Trotzdem machen die sich als Farbakzent ziemlich gut. 

Das "eigentliche" Geschenk war ein Mug Rug oder auch Tassenteppich nach der Anleitung von Gesine (Allie an me Design). Davon habe ich so einige zu Weihnachten verschenkt und 2 liegen auch bei uns auf dem Tisch. Das war so mein Schubs im letzten Jahr in Richtung Patchwork. ich kann nur sagen, das macht ebenfalls richtig Spaß, 


Auch die Mug Rugs sind hervorragende Resteverwerter. Auch wenn ich nur 2 Stoff verwendet habe, würde ich sagen dass sie in ganz bunt bestimmt auch toll aussehen. 


Sie sind nicht ganz so schnell genäht, aber wenn man einfach mal so 10 Stück zuschneidet wie ich das gemacht habe, dann geht das nähen nachher auch ganz schnell. 


In Kombi war es dann ein tolles Geschenk für meine Freundin: 


Meine Freundin hat sich gefreut und das Körbchen wurde direkt für den Wohnwagen bestimmt. Ich glaube da muss ich wohl auch noch ein paar für uns nähen. Das ist wirklich ideal, Sie sind nicht schwer und vor allem nicht sperrig. 

Noch habe ich ein wenig Seil hier liegen... ;-) Aber ich befürchte ich brauche bald wieder Nachschub! 

Eure Micha

Schnittmuster: Rope Bowl nach dem Tutorial von Contadina
                       Mug Rug nach der Anleitung von Alle an Me Design

Donnerstag, 16. Februar 2017

Alltagsbegleiter Zirkeltasche

Nach den Totenköpfen von Dienstag machen wir einfach mal damit weiter. Diesmal allerdings für mich. Den Stoff habe ich letztes Jahr im Frühjahr bei Tante Hilde entdeckt und wusste sofort, dass daraus die Taschenklappe für meine Zirkeltasche wird. Leider war mein Frühjahr etwas turbulenter wie geplant und so konnte ich den Taschen Sew Along für die TS3 nicht mitmachen. Trotzdem nähe ich mich so langsam durch die Taschen durch. 

Mit den Totenköpfen und dann noch dem tollen Taschenstoff Rom von Farbenmix, habe ich mir meine derzeitige "ich bin immer dabei" Tasche genäht. 


Zuerst war ich doch skeptisch ob die Größe so passend ist, aber was soll ich sagen: alles wichtige ist dabei. Sogar Bellas Gummiknochen zum spielen für Spaziergänge findet seinen Platz. 


Da ich den Stauraum in der Taschenklappe nicht haben wollte, habe ich sie ohne Reißverschluss genäht und stattdessen eine Paspel eingesetzt. So konnte ich dann auch einen Drehverschluss statt eines Magnetverschlusses einsetzen. 


Zu nähen ist die Tasche wirklich sehr einfach und schnell. Eigentlich ein tolles Basicteil. Von dem Taschenstoff bin ich immer wieder mehr wie begeistert. Meinem Schatz habe ich vor fast 3 Jahren auch einen Fotobella aus dem Stoff genäht und er hat sie seitdem fast täglich im Einsatz. Man sieht es ihr nicht an. Auch meine Geldbörse begleitet mich seit 2 Jahren (und wird in den letzten Monaten sehr gerne von Bella in die Kantine getragen) und sieht noch aus wie neu. Jepp, ich bin begeistert. Die Zirkeltasche habe ich schon im letzten Sommer genäht und seitdem fast täglich im Einsatz. Die Bilder sind vor 2 Wochen entstanden und man sieht ihr den Gebrauch nicht an. 
Wie gut dass ich noch einiges davon zu Hause habe! 

Durch Zufall habe ich das tolle, richtig feste, Baumwoll-Gurtband bei Karo und Streifen gefunden. Eigentlich hatte ich es einfach so mitgenommen und dann passte es perfekt zu meiner Tasche. 


Auf der Rückseite habe ich etwas gepennt beim nähen. Das kommt davon wenn man eh weiß wie es geht. *räusper* An den Reißverschluss-Enden gehört eigentlich nich ein Stoffstück, damit der Reißverschluss nicht in die Seitennaht geht. Das habe ich erst gemerkt als ich das Webband darüber schon dran hatte. Da hatte ich auch keine Lust mehr zu trennen. So geht es also auch. 


Das Webband hat eine bewegte Geschichte bei uns. Ich habe es mir vor einigen Jahren gekauft und zum bewundern zunächst auf den Esstisch gelegt. Luxi (unser verstorbener Kater) hat es auch sehr bewundert und zum spielen dann wohl entführt. Es war auf jeden Fall weg und wir haben die Wohnung auf den Kopf gestellt, aber nie wieder gefunden. Erst als wir letztes Jahr das Arbeitszimmer komplett neu gemacht haben, haben wir es hinter einem der Schränke wiedergefunden. Ich glaube nach 2-3 Jahren. Jaja, es kommt nix weg, es liegt einfach nur woanders. 


Innen habe ich wieder die bewährten Tischläufer genommen. Der Stoff ist so schön stabil und passte farblich perfekt zu den Totenköpfen. 
Wie ihr sehen könnt, passt das Go´nJo perfekt rein und dadrunter befindet sich noch meine Geldbörse, Taschentücher und ich glaube auch Bellas Gummiknochen. 


Mit meiner derzeitigen Lieblingstasche geht´s heute mal wieder zum RUMS. 

Eure Micha

Schnittmuster: Zirkeltasche aus der Taschenspieler CD 3 von Farbenmix
Verlinkt bei: RUMS; TT

Dienstag, 14. Februar 2017

Nähen für den Mann - jErik

Ich habe ja schon öfter berichtet, dass mein Schatz Bestellungen bei mir abgibt. Bisher war das ehe auf Taschen bezogen. Aber so langsam kommt er immer mehr auf den Geschmack selbstgenähte Kleidung zu tragen und so habe ich ihm letzten Herbst auch endlich seine Fleecejacke "Jerik" genäht. 

Endlich deswegen, weil Schnitt und Stoff bereits ein Jahr bei mir schlummerten. Eigentlich viel zu Schade, denn die Jacke ist toll. 


Der Stoff ist ein Duoble-Fleece von Michas Stoffecke. Passend zur Innenseite habe ich die Zutaten ausgesucht. Der Reißverschluss ist dunkelblau und hat silberne Zähnchen. Damit die Taschen den gleichen Reißverschluss haben, habe ich da einfach kurze gekauft. Nur konnte ich dann nicht mehr drüber nähen, da es zu dick ist. So habe ich ihn per Hand verriegelt. 


Innen zeigt sich das Geheimnis der Jacke. Mein Schatz ist ein Seeräuber. Da muss doch der Totenkopf ganz frech aus der Jacke schauen. 


Für die Zipper habe ich auch noch die kleinen Bommel gekauft. Wie heissen die eigentlich? Also die, wo man den Reißverschluss leichter mit auf bekommt. 


Chic finde ich an dem Schnitt die Rückenansicht. Die obere Teilung lädt dazu ein sie zu betonen. Leider war die dunkelblaue Gummipaspel ausverkauft, deswegen habe ich das gleiche elastische Einfassband genommen, was ich auch für den Kragen und den Armsaum genommen habe. 


Dazu noch ein kleines Label für den Seeräuber! 


Wie gesagt habe ich den Kragen und den Armsaum mit dem elastischen Einfassband gesäumt. Perfekt sieht das noch nicht aus, aber ich glaube das braucht einfach Übung. 


Meinem Schatz gefällt die Jacke auf jeden Fall und trägt sie ständig. Ein Segen macht das auch der Fleece gut mit, denn der hat sich trotz der vielen Wäschen nicht verwaschen.Es ist aber eine gute Alternative zum Bündchen oder umschlagen. 


Die nächsten Wünsche stehen schon an und wurden sogar auch schon umgesetzt, also wird es demnächst wohl auch öfter mal Männerbekleidung bei mir  zu sehen geben. 

Eure Micha

Schnittmuster: jErik  von Prülla
Verlinkt bei:  HOTCreadienstagDienstagsdinge

Donnerstag, 9. Februar 2017

Winterfest mit MaLova

Es ist nicht so, als wenn ich euch meine Malova nicht zeigen wollte.Genäht habe ich sie doch tatsächlich bereits im November 2015. Eher im Gegenteil, aber irgendwie war der Winter letztes Jahr auf einmal zu Ende und ich hatte keine Bilder gemacht. Ne Winterjacke im Frühling oder Sommer zu fotografieren wollte ich dann auch nicht. OK, dann aber im Herbst. Irgendwie war dann das Licht schlecht und auf einmal war es schon so früh dunkel. 
Was würde meine Freundin sagen: "ja ich weiß, das Buch der Ausreden ist voll!" Deswegen habe ich den letzten Spaziergang mit meinem Schatz genutzt und ein Bilder gemacht. 

Hier isse nu, meine Malova aus Softshell und mit selbst gestepptem Futter. 


Ich habe mich für Softshell für außen entschieden. Es war aber gar nicht so einfach einen passenden zu finden, denn es gab fast nur dunklen oder knatschebunten Softshell. Ich wollte aber beigen haben. Die meisten Winterjacken sind immer dunkel. Ist ja schön wenn man den Dreck nicht sieht, aber mich sieht man im Dunkeln auch nicht. Ich finde es reicht, wenn ich die anderen nicht sehe, dann soll man mich besser wahrnehmen können. 
Fündig bin ich dann bei Alles für Selbermacher geworden. 


Ein wenig Respekt hatte ich schon vor dem Stoff, das hat sich als ganz unbegründet erwiesen. Respekt hatte ich auch vor dem Schnitt. Gekauft habe ich ihn bereits über ein Jahr zuvor, Ich habe so schöne Versionen gesehen. Aber als ich dann die Anzahl der Teile sah,  habe ich erst einmal geschluckt. Deswegen habe ich dann in Langenfeld bei Karo und Streifen einen Nähkurs mit der lieben Martina gemacht. Meine Liebe, es hat so viel Spaß gemacht diesen Mantel mit dir zu nähen! 


Da ich ein Steppfutter geplant hatte, habe ich den Mantel in Größe 42 zugeschnitten. Normalerweise würde wahrscheinlich 40 reichen. 



Toll an dem Schnitt finde ich die schöne große Kapuze und dass man den Reißverschluss wirklich gut nach oben schließen kann. 


Nochmal zurück zum Thema Sichtbarkeit um Dunkeln. Ich frage mich wirklich immer wieder warum die Bekleidungsindustrie für Kinderjacken so viele tolle Ideen hat um Reflektorstreifen einzubauen. Bei uns Erwachsenen scheint das nicht möglich oder egal zu sein. Warum? es ist doch genauso wichtig uns zu sehen! Meine gekauften Jacken kann ich (bisher) leider nicht nachrüsten,  aber meine Malova habe ich direkt so geplant und habe Reflektorpaspeln eingenäht. 


Eingenäht habe ich sie an den Taschen....



In der Rückennäht....


Und in der Kapuze... aber davon habe ich leider kein Foto mehr gemacht. 

Damit es so richtig schön kuschelig sollte meine Maova auch sein und so wollte ich sie füttern. Für einen Wintermantel durfte es auch ein wenig mehr Futter sein. So habe ich mir Baumwollstoff gekauft und Volumnevlies (keines zum aufbügeln). Und dann habe ich schön brav alles abgesteppt....


Damals noch ohne Obertransport oder Führungsschiene. Also alles schön einzeichnen mit eine großen Geodreieck und langsam steppen. Allerdings habe ich auch gelernt, dass man zuerst den Stoff steppen sollte und dann zuschneiden, da sich das ganze zusammenzieht. Jepp, das habe ich erst hinterher erfahren. Aber es hat trotzdem alles sehr gut geklappt und mein Mantel ist wirklich kuschelig warm für den Winter. 

Noch kann ich ihn wirklich gut anziehen, trotzdem hoffe ich, dass es bald etwas wärmer wird. Ich mag keine Kälte und Nässe mehr. 

Eure Micha

Schnittmuster: MaLova von Kibadoo
Verlinkt bei: RUMS