Donnerstag, 31. März 2016

October Lady im Frühling

Es gibt Taschen, die nähe ich und dann gefallen sie mir irgendwie gar nicht so richtig. Damit meine ich nicht optisch, sondern eher vom Handling. Ich habe mir vorher einfach was anderes darunter vorgestellt. Aber beim nähen wissen wir ja meistens erst wie es ist, wenn es fertig ist. 

So ging es mir auch mit meiner October Lady. Ich habe sie schon im Frühjahr 2015 genäht und dann "vergessen", denn sie entsprach so gar nicht dem was ich mir gedacht habe. 


Wobei das Aussehen genauso war wie ich es mir gedacht habe. Die Stoffe und das Webband, ich fand alles so toll zusammen. Aber das Handling war nicht meines. 


Den roten Stoff habe ich von einer Freundin geschenkt bekommen.  Es ist ein fester Möbelstoff, bei dem mir sofort eine Tasche einfiel. Dazu passend einen meiner Stoffschätze: den wundervollen Fächerstoff und eines meiner Lieblingswebbänder. 


Ein wenig Diva ist die Tasche schon beim nähen gewesen. Der obere Abschluss sieht zwar mit der Wellenform sehr schön aus, aber zum nähen ist das wirklich eine Herausforderung. Vor allem wenn dann auch noch der eingesetzte Reißverschluss rein muss. *puhh* das war doch recht kniffelig und das würde ich nicht anfängertauglich nennen. 


Wie ihr seht hat die eine Seite eine Reißverschlusstasche und die andere nur eine normale Tasche, die ich mit einem KamSnap verschlossen habe. Das ist wirklich ideal zum unterbringen von Schlüssel & Co. 


Die Größe der Tasche ist ein wenig zwiegespalten. Mit geöffnetem Reißverschluss ich die Tasche der ideale Shopper und kann einen kleinen Einkauf gut aufnehmen. Allerdings geht dann der Reißverschluss nicht mehr zu. So wäre sie dann noch bestens als Unitasche für Blck, Stifte & Co geeignet. 

Genau das war mein Handling Problem. Ich wollte viel reinpacken und Reißverschluss zu machen können. Tja, das ging nicht. Also landete sie in der Ecke. 


Irgendwann schlich sie sich aber daraus hervor und ich habe sie einige Male mit zur Arbeit genommen. In dem Fall muss ich nicht viel tragen und es muss vor allem mein Langstock und der Regenschirm reinpassen. Damit hat sie dann doch mein Herz erobert und inzwischen nehme ich sie gerne mit. 

Hier könnt ihr den eingesetzten Reißverschluss sehen. Es ist wirklich alles perfekt vor Langfingern geschützt. 


Der Möbestoff eignet sich wirklich toll für Taschen. Er ist stabil, so dass ich den Außenstoff nicht verstärken musste und lässt sich sehr gut vernähen, da er auch weich ist. 


Im Schnitt ist vorgesehen die Tasche auch quer zu tragen. Ich habe die Träger zwar genäht, aber bisher noch nie benutzt. Ich finde die Tasche fürs quer tragen zu breit. Sie knickt sich dann unhandlich in der Mitte ein. 


Innen bietet die Tasche auch nochmal ein großes Seitenfach. Ein Schlüsselfinder fehlt natürlich auch nicht, man kann ihn auf dem Bild nur nicht erkennen. Leider habe ich ihn beim einnähen an der falschen Seite aufgenäht und ich muss den Reißverschluss ganz öffnen um an ihn ran zu kommen. Aber Ok... kann ich jetzt nicht mehr ändern. Deswegen kommen die Schlüssel meistens auch in die Außentasche. 

Auf dem Bild könnt ihr aber auch erkennen wir viel wirklich reinpassen kann, wenn der Reißverschluss offen ist. 


Es war wirklich Liebe auf den 2. Blick mit dieser Tasche. Schade eigentlich, dass sie dann auch noch so lange gebraucht hat um sich hier präsentieren zu können, dabei ist sie wirklich eine tolle Alltagstasche. 

Den Schnitt gibt es übrigens in 2 Größen. Es gibt auch noch eine Slim-Version und es handelt sich dabei um ein Freebook. Bisher habe ich den Taschenschnitt recht selten gesehen, aber vielleicht hat ja jetzt der ein oder andere Lust sich nach der Taschenspieler 3 mal den Schnitt anzuschauen! Es lohnt sich!

Eure Micha

Schnittmuster: October Lady von Liebedinge

Donnerstag, 24. März 2016

Turbanhandtuch - chic für die Haare

Seit mindestens zwei Jahren lag mein alter Bademantel nun hier schon rum und wartete darauf ein zweites Leben eingehaucht zu bekommen. Zum tragen war er nun langsam doch zu alt und hatte schon so einige Fäden gelassen, aber wegwerfen konnte ich ihn auch nicht. Viel zu schade!!!! Das kennt ihr bestimmt auch, oder?

Die Idee was er in seinem neuen Leben machen könnte war auch recht schnell klar, aber irgendwie kamen ständig andere Projekte in die Quere. Bis ich jetzt endlich den Dreh bekommen habe und mir einen neuen Satz Turbanhandtücher genäht habe. 


Das sind die Handtücher die man sich nach dem Haare waschen ganz einfach um den Kopf wickeln kann und mit einem Knopf und einer Schlaufe bleibt es auch da wo es hin soll. 



Ich hatte bereits zwei gekaufte hier liegen, die aber auch so langsam in die Jahre gekommen sind, da ich sie jeden Tag benutze. Zeit für Neue würde ich sagen.Nebenbei hatte ich dann schon die perfekte Vorlage. Alte Tücher aufgelegt und mit Nahtzugabe zugeschnitten... 


Die mittlere Naht mit der Ovi genäht, so ist alles schön sauber. Dann ging es ran an die Schrägbänder. Jaja, die Schrägbänder und ich sind nun wirklich nicht dicke miteinander, aber wir bemühen uns redlich miteinander klar zu kommen. 


So langsam muss ich sagen wird es besser und auch die Nähte sehen ordentlicher aus. Angefangen habe ich mit dem dunkelblauen, denn das war das breiteste. Dann das bunte in der Mitte und zum Schluß das mit der Spitze. Das musste dann doch recht genau genäht werden. Eine wahre Herausforderung. 


Ich muss gestehen, dass ich da auch erst einmal eine Pause eingelegt habe, da ich merkte, dass ich hektisch wurde. Dann geht es eh daneben. Also kurz was trinken, essen.... und weiter geht´s. Siehe da, auch das Schrägband hat ordentlich seinen Platz gefunden. 


Ich hoffe das der Bademantel sein zweites Leben auch noch einige Jahre genießt. Ich mag meine Turbanhandtücher auf jeden Fall sehr. Da der Stoff nicht neu war, nehmen sie die Feuchtigkeit auch direkt wunderbar auf. 
Ich denke das ist auch eine schöne Idee um auch alten Handtüchern ein neues Leben zu geben. (aber nur die, bei denen man noch um die Löcher und Flecken herumschneiden kann). 

Eure Micha

Schnittmuster: eigene Idee
Verlinkt bei: RUMS, Upcycling

Donnerstag, 17. März 2016

Frühlingshafte Beuteltasche

Natürlich konnte ich der Taschenspieler 3 nicht widerstehen und habe sie mir bereits vorbestellt. Und dann kam unser Arbeitszimmer dazwischen. Aber ich habe es noch am Sonntag vor der Schulter-OP geschafft die erste Tasche davon zu nähen: eine Beuteltasche. 

Eigentlich ein ganz simpler Schnitt bei dem frau aber wunderbar mit Stoffen spielen kann. 


Den Blümchenstoff hatte ich mir schon im letzten Sommer gekauft mit der Absicht eine Tasche daraus zu nähen. Es ist ein ganz leichter Babycord. Leider konnte ich die leuchtenden Farben nicht so wirklich einfangen. 

Für die Träger habe ich eine ausrangierte Jeans verwendet. Ich hatte da noch ein Bein übrig *lach*. Es reichte genau für den Schnitt. 


Ich finde den Trägerschnitt richtig schön. Aber ich muss auch sagen, dass ich das annähen ein wenig tüftelig finde. Für Anfänger durchaus etwas schwieriger. Ich habe alles gut festgesteckt und vorsichtig genäht so dass sich nichts verschieben konnte. Dann noch ein doppelte Naht, so darf auch gerne mal was Schweres in die Tasche kommen.

Die obere Naht der Träger an der Tasche habe ich weggelassen. So sind 2 zusätzliche kleine Taschen entstanden, die ich gerne für TaTüs nehmen. Das hatte ich vorab schon mal irgendwo auf einem Blog gelesen und übernommen. 


Ich liebe Kontrastnähte. Man kann damit so wunderbare kleine Details setzen. 


So ganz ohne Verschluss wollte ich meine Tasche allerdings nicht lassen. Na, wer findet sie? Ja...da muss man schon genau hinschauen. Ich habe 2 kleine gelbe KamSnaps genommen. Die sind bei den ganzen Blümchen sehr gut versteckt.


Innen habe ich es eher schlicht gehalten, Ich glaube das war der schwierigste Part an der ganzen Tasche. Ich konnte mich einfach nicht für einen Innenstoff entscheiden. Bunt wäre mir zu bunt gewesen. Blau war mir zu langweilig, genau wie weiß. Erst bei rot konnte ich dann zuschneiden. 

Ein Schlüsselfinder und eine kleine Innentasche runden das Ganze wunderbar ab. Damit ist es zwar keine Wendetasche mehr, aber das brauche ich auch nicht unbedingt. 


Natürlich durfte die Tasche am nächsten Tag zur Schulter-OP direkt mit in die Klinik. Da kann man doch so viel bunt bestens gebrauchen, oder?

Die Beuteltasche hat sich aber auch im normalen Alltag wirklich schon sehr gut bewährt und deswegen geht sie heute nicht nur zu RUMS, sondern auch zu Greenfietsens Taschen Sew Along, bei dem es im März um die perfekte Alltagstasche geht. 

Eure Micha

Schnittmuster: Beuteltasche von Farbenmix
Verlinkt bei: RUMS, Taschen Sew Along, TT

Dienstag, 15. März 2016

Fremdduschertasche die Nächste

Anderen eine Freude machen ist eine tolle Sache und umso leichter, wenn man nähen kann und sich auch prompt für ein Schnittmuster entscheiden kann. 

Mit der lieben Jakaster habe ich mich schon 2x bei mir getroffen und wir haben einen ganzen Tag mit quatschen. lachen und auch ein wenig nähen verbracht. Da fällt es dann doch nochmal leichter sich ein kleines Geschenk auszudenken. 

Geworden ist es eine Fremdduschertasche die sie bestens gebrauchen kann. 


Damit ihr der Seebär nicht diese Tasche abspenstig machen kann, habe ich bewusst Mädchenfarben eingestreut. (und damit auch Rebeccas Geschmack sehr gut getroffen, wie sie mir schrieb). 


Das Wachstuch habe ich letztes Jahr auf der Creativa gekauft und irgendwie geriet es in Vergessenheit. Bis ich zu diesem Geschenk kam und ich muss sagen es ist perfekt. 


Von dem Schnitt bin ich immer noch sehr begeistert, da es innen keine sichtbaren Nähte gibt und es ist sehr schnell genäht. Mehr wie zwei Rechtecke (ein kleines für den Henkel und ein großes für die Tasche) und einen Reißverschluss braucht man dafür nicht. 15-30 Minuten Zeit und schon hat man ein tolles Geschenk. 

Es wird somit wohl nicht die letzte Ihrer Art bleiben. 

Eure Micha

Schnittmuster: Fremdduschertasche von LeiLeLou
Verlinkt bei: HoT, Dienstagsdinge, Creadienstag, TT

Donnerstag, 10. März 2016

Da geht noch was - Go´nJo

Lieben Dank für eure Kommentare zu der Go´nJO für meine Tante. Dann kann ich euch auch direkt noch eine zeigen und nein, es ist nicht die Gleiche. Auch wenn es auf den ersten Blick den Anschein hat.
Ich muss aber gestehen, dass ich doch sehr inspiriert wurde durch die erste und ich meine Version direkt mit zugeschnitten habe. 


Der Jeansstoff hat mich einfach angelacht und ich konnte nicht widerstehen. Unglaublich aber wahr: es ist immer noch ein kleines Restchen übrig von dem Stoff!


Ich hatte aber auch schon länger geplant mir eine neue Handytasche zu nähen. Diese sollte aber ein wenig größer sein, denn es sollte mein Schwerbehindertenausweis und mein Parkausweis reinpassen. Dafür ist die normale Go´nJO Größe um 1-2cm zu klein. Aber das ist ja kein Thema:


Beide Ausweise sollte ich günstigerweise immer dabei haben, da ich auf meinen Schwerbehindertenausweis auch das Ticket für den ÖPNV habe. Bisher sind die beiden Ausweise immer so irgendwo in der Tasche unterwegs gewesen, aber wenn ich  mal eine andere Tasche mitgenommen habe.... *uff* Ne, das wollte ich nicht mehr. Mein Handy habe ich IMMER dabei und meine Ausweise jetzt auch endlich. 


Es sollte maritim werden und da fiel mir der süße Waalstoff wieder ein. Den hatte ich mir letztes Jahr im Urlaub in Lübeck gekauft, bereits mit dem Hintergedanken eine maritime Tasche daraus zu machen. Dann noch den Ankerstoff und et voila: meine Go´nJO!


Wie auch schon bei Jakasters Go´nJO habe ich mich wieder nicht für eine Farbe an Kam Snaps entscheiden können und habe die Farbpallette ausgeschöpft. Nur der mittlere Knopf hat auch einen Gegenpart. Der Rest ist Deko.


Diese Tasche ist für mich die perfekte Alltagstasche, denn sie beinhaltet alles wichtige für mich wenn ich unterwegs bin. Damit verlinke ich heute nicht nur zu RUMS, sondern auch (endlich) das erste Mal beim Taschen Sew Along von Greenfietsen. Denn dort ist das Motto im März "die perfekte Alltagstasche" und diese hat den Alltagstest schon bestens bestanden. 

Eure Micha

Schnittmuster: Go´nJO von Mipamias
Verlinkt bei: RUMS, Taschen Sew Along, TT

Dienstag, 8. März 2016

Go`nJO geht immer

Wie jedes Jahr Weihnachten stand ich auch 2015 vor dem Problem ausreichend unterschiedliche Geschenke zu finden. Am besten natürlich auch noch welche die schnell gemacht sind und nicht viel Zeit brauchen! Da ist ein Go´nJO perfekt!


Der nächste Vorteil des kleinen Begleiters ist der, dass man nicht viel Stoff braucht und meistens mit kleinen Resten wunderbar kombinieren  kann. 

Der dunkelblaue Stoff ist ein klitzekleiner Jeans-Rest meines Bubens und ich finde aufgrund der Festigkeit perfekt für so ein Projekt. 


So habe ich ihn auch nicht verstärkt, sondern habe lediglich den Innenstoff mit H630 (dünneres Volumenvlies) verstärkt, damit die Tasche eine gewisse Pufferung hat. Schließlich soll es ein Handy auch gut schützen. 

Die vordere Reißverschlusstasche habe ich nur mit H250 verstärkt. Aus diesem Grund habe ich auch anders als in der Anleitung beschrieben 4x die vordere Tasche ausgeschnitten und die Tasche von innen gefüttert. Ich mag es nicht wenn man das Vlies sieht. 


Die dahinter liegende Einstecktasche habe ich dann wieder mit H630 gepolstert. So kann in das Reißverschlussfach auch Kleingeld rein ohne dass man direkt Angst haben muss das dahinterliegende Display zu beschädigen. Vielleicht mache ich mir da auch ein wenig zu viel Sorgen, aber besser so wie ein neues Display zu brauchen. 

Die Paspel habe ich mal wieder selbergemacht. Irgendwie finde ich das einfacher, als dass ich immer alles doppelt hier liegen habe: Schrägband und Paselband. ;-) 

Dieses Go´nJO war eines der Weihnachtsgeschenke für meine Tante und ich glaube es kam ziemlich gut an. 

Also wer noch nach einem schnell genähten Geschenk sucht: den Schnitt kann ich euch gut empfehlen. 

Eure Micha

Schnittmuster: Go´nJO von Mipamias
Verlinkt bei: HoT, Creadienstag, Dienstagsdinge, TT

Donnerstag, 3. März 2016

Resteverwertung mit Patchwork

Huiui... es war jetzt wirklich ungewollt sehr ruhig auf meinem Blog. Es ist soviel im Januar und Februar passiert, so dass ich einfach nicht die Muße hatte mich auch noch um meinen Blog zu kümmern. ich muss gestehen, dass es doch einiges an Zeit kostet einen Post zu erstellen, Das nähen ist das wenigste, aber dann Fotos machen (am liebsten bei gutem Tageslicht *haha*) und dann sortieren welche man möchte, bearbeiten und den Text dazu finden. :-) Aber ich glaube da erzähle ich euch nix Neues! Viel interessanter ist, was es Neues gibt. Im Januar hatten wir einige Probleme mit unserem Arbeitszimmer. Aufgrund eines Wasserrohrbruchs im angrenzenden Bad hatten wir eine Wand nass und dadurch leider auch hinter 2 Schränken Schimmel. Da hieß es dann Zimmer ausräumen und renovieren. Na wenn es doch nur so leicht gewesen wäre. Das Zimmer war sowas von voll gestopft.... *örgs* ein Horrortrip für mich. Ich habe sehr tapfer ausgemistet und mindestens 3x30L Säcke an Stoffresten für Kindereinrichtungen weggegeben. Daneben noch eine Menge anderer Sachen, die den Besitzer gewechselt haben. Dann sollte das Zimmer gemacht werden.... durch die Hausverwaltung weil es sich ja um einen Schaden durch den Wasserrohrbruch handelte. Ich kann euch gar nicht mehr sagen wie oft ich einfach hier zu Hause gesessen habe und gewartet habe bis der Typ kommt der grundieren, tapezieren und streichen sollte.... bis er dann meistens nachmittags Bescheid sagte, dass er es heute nicht mehr schafft! *haarerauf* Drei Wochen haben wir letztendlich dafür gebraucht und in der Zeit im Chaos gewohnt. Wohnzimmer, Schlafzimmer, Garage und Keller standen mit Klamotten voll die eigentlich ins Arbeitszimmer gehörten. Vor allem die Anziehsachen meines Mannes, denn sein Kleiderschrank war einer der Schimmelschränke! Ne, das war alles echt nicht schön und sehr nervenaufreibend. 

Als es dann endlich fertig war, konnten wir los legen: neues Laminat verlegen, neue Schränke aufbauen, meine Nähecke gestalten und einen Zuschneidetisch bauen. Und dann noch alles wieder einräumen und feststellen, dass ich immer noch zuviele Klamotten habe. Also weiter ausmisten! 

Noch ist immer nicht alles da wo es sein soll, aber es geht voran und ich genieße mein Nähzimmer in vollen Zügen. 

Naja, so ganz geht jetzt auch schon wieder nicht.... ich bin am Montag an der Schulter operiert worden und muss ein wenig Ruhe halten. *seufz* Im Moment ist nähen und Schnittmuster kleben (davon liegen hier auch noch einige rum) auf Eis gelegt!

Solange ich nix neues machen kann, zeige ich euch das was ich noch in den letzten Monaten gemacht habe. 
Ich fange mit einer kleinen Kleinigkeit, die ich einfach mal ausprobiert habe.

Ein Ziel ist es dieses Jahr, mich dem Patchworken ein wenig anzunähern. Dafür habe ich einfach mal meine Restekiste durchgewühlt und mir blau/türkise Reste rausgesucht. 



Ich habe aus den einzelnen Stücken Streifen in gleicher Breite und unterschiedlicher Länge zusammengenäht. Das dann zu Rechtecken verarbeitet und diese beidesmal diagonal auseinander geschnitten und wieder neu gepuzzelt zusammen genäht. 


Das was raus kam war dann doch kleiner wie gedacht und ich habe es einfach als Untersetzer für Gläser verwendet.


Perfekte Größe würde ich sagen. Für die Rückseite habe ich mir einen farblich passenden Stoff ausgesucht und die beiden Lagen rechts auf rechts zusammengenäht, eine Wendeöffnung gelassen, gewendet und dann noch einmal abgesteppt, wodurch auch die Wendeöffnung geschlossen wurde. 


Meine Restekiste ist zwar nicht wesentlich kleiner geworden, aber das rumtüfteln hat wirklich Spaß gemacht. Vielleicht sollte ich noch einige von den Dingern machen. Dann vielleicht auch mal größer und mit Binding? Mal schauen! 

Damit schaue ich heute endlich mal wieder bei RUMS vorbei. 

Eure Micha

Schnittmuster: eigene Idee
Verlinkt bei: RUMS